Gedenken an August Bebel

Erster Todestag des SPD-Gründervaters

Zitate August Bebels und Wilhelm Liebknechts über den Krieg. Ausschnitt des »Lübecker Volksboten« vom 13. August 1914.

Zitate August Bebels und Wilhelm Liebknechts über den Krieg. Ausschnitt des »Lübecker Volksboten« vom 13. August 1914.

Auf den Tag ein Jahr zuvor, am 13. August 1913, war SPD-Gründervater August Bebel in der Schweiz gestorben. Für die deutsche Sozialdemokratie und die Arbeiterschaft war er noch immer eine zentrale Identifikationsfigur. Durch Büsten und Porträts wurde das Andenken an den »Kaiser der Arbeiter« in den Stuben bewahrt. Seine Reden und Schriften wurden oft herangezogen – gerade wenn es um grundsätzliche Fragen der Politik ging. Anlässlich seines ersten Todestags druckten zahlreiche sozialdemokratische Zeitungen Bebels Aussagen gegen das zaristische Russland, was den von der Partei eingeschlagenen Kurs rechtfertigte. Das ging mitunter so weit, dass der entschiedene Gegner des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 als Befürworter des nun herrschenden Konflikts erschien; alles unter der Prämisse, dass man zur Verteidigung gegen den Zarismus gezwungen war.

Gelöbnis in Bebels Geist gegen das »Moskowitertum« zu kämpfen. Ausschnitt des »Lübecker Volksboten« vom 14. August 1914.

Gelöbnis in Bebels Geist, gegen das »Moskowitertum« zu kämpfen. Ausschnitt des »Lübecker Volksboten« vom 14. August 1914.

Bebel als Kämpfer für den Völkerfrieden. Ausschnitt aus der »Volksstimme« (Magdeburg) vom 14. August 1914.

Bebel als Kämpfer für den Völkerfrieden. Ausschnitt aus der »Volksstimme« (Magdeburg) vom 14. August 1914.

Anzeige im »Lübecker Volksboten« vom 5. Februar 1914.

Anzeige im »Lübecker Volksboten« vom 5. Februar 1914.

Auf der Beerdigung August Bebels 1913 in Zürich: Luise Kautsky, Emma und Victor Adler, Karl Kautsky und Johann Heinrich Wilhelm Dietz (vordere Reihe). Quelle: Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, 6/FOTA007113.

Auf der Beerdigung August Bebels 1913 in Zürich: Luise Kautsky, Emma und Victor Adler, Karl Kautsky und Johann Heinrich Wilhelm Dietz (vordere Reihe). Quelle: Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, 6/FOTA007113.

Links zu den Quellen: »Lübecker Volksbote« vom 5. Februar 1914; »Lübecker Volksbote« vom 13. August 1914; »Lübecker Volksbote« vom 14. August 1914 und »Volksstimme« (Magdeburg) vom 14. August 1914.

Weitere Quelle: Nachruf für August Bebel von Eduard Bernstein, in: Sozialistische Monatshefte, 21. August 1913.

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