Lichtbildvorführung im Berliner Gewerkschaftshaus

Der Zentralbildungsausschuss der SPD fördert den Einsatz stehender Lichtbilder und plant Filmvorführungen

Mitteilung der »Volksstimme« (Magdeburg) vom 15. April 1914.

Mitteilung der »Volksstimme« (Magdeburg) vom 15. April 1914.

Zu Karfreitag, den 10. April 1914, hatte der Zentralbildungsausschuss der SPD in das Berliner Gewerkschaftshaus geladen, um die Möglichkeiten der Lichtbildvorführung für die Bildungsarbeit zu veranschaulichen. Den Besucherinnen und Besuchern wurde die Verwendung stehender Lichtbilder durch Projektion vorgeführt und der Plan erläutert, in Zukunft auch bewegte Bilder mithilfe von Kinematografen einzusetzen. Auf der Reichskonferenz des Ausschusses war die Einführung dieser noch neuen Technik beschlossen worden, die sich schon bald zum Massenmedium entwickeln sollte. Der Sekretär des Zentralbildungsausschusses Heinrich Schulz warb für die Verwendung der thematisch zusammengestellten Lichtbildserien, die über die eigens eingerichtete Lichtbildverleihanstalt bezogen werden konnten.[1]

Sekretär des Zentralbildungsausschusses und SPD-MdR Heinrich Schulz im Jahr 1912.

Sekretär des Zentralbildungsausschusses und SPD-MdR Heinrich Schulz im Jahr 1912. Quelle: Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

[1] Vgl. Franz Osterroth/Dieter Schuster, Chronik der deutschen Sozialdemokratie. Electronic ed., Bd. 1: Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges, Bonn 2001.

Link zur Quelle: »Volksstimme« (Magdeburg) vom 15. April 1914.

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